LiCON -

LAVA=
Licon Added Value Analyzer

Von der Werkzeugmaschine generierte Daten müssen so aufbereitet zur Verfügung gestellt werden, dass sie dem Anwender einen echten Mehrwert bieten. Dieser Maxime folgt Licon mit LAVA (Licon Added Value Analysis).

 

Basis dafür ist der Einsatz von smarten, mit Sensorik ausgestatteten Komponenten in den LiFLEX Bearbeitungszentren.

 

Vorbei sind die Zeiten in denen Maschinen über Jahre von denselben Menschen bedient wurden und so intuitiv Erfahrungswissen im Umgang mit der Maschine gesammelt und weiter entwickelt wurde.

 

In der Vernetzung unserer Maschinenkomponenten und der damit verbundenen Möglichkeit der Sensordatenanalyse können wir unseren Kunden einen höheren Funktionsumfang und damit Effizienzsteigerungen im Produktionsalltag bieten. Unser Ziel ist die bestmögliche Automatisierung des „Knowledge Managements“.

 

Fragestellungen und Erkenntnisse hierzu sind mannigfaltig. Beispielhaft seien die Wechselwirkungen bei der Bearbeitung der Bauteile genannt, die zwischen Arbeitsspindel, Schneidengeometrie, Schnittparametern der Zerspanwerkzeuge sowie Spannkonzept wirken.

 

Unsere Entwicklungsanstrengungen in diesem Themengebiet zeigen deutliche Erfolge. So konnten wir Taktzeiten reduzieren und gleichzeitig Werkzeugstandzeiten verlängern! Das kann im Einzelfall den entscheidenden Unterschied ausmachen zwischen Verlust oder Gewinn im Produktionsumfeld!

 

Damit unsere Kunden ohne das oft angewendete „Trial & Error“ Prinzip optimale Bearbeitungsergebnisse erzielen und wirtschaftlich den entscheidenden Schritt vorangehen können hat Licon LAVA entwickelt, das aus folgenden Modulen besteht:

 

  • Historienauswertung mit Fehlerauswertung / Analyse

    • Steigerung der Ausbringung

    • Reduzierung von Unterhaltskosten

 

  • Zustandsüberwachung im Hinblick auf planbare Wartungsarbeiten

    • Motorspindeln

    • Vibrationssensorik

    • Temperatursensorik

    • Kugelgewindetriebe

    • Frequenzanalyse

    • Zustandsdiagnose

 

  • Zerspanprozess – Schwingdatenanalyse

    • Vermeidung von Ratterschwingungen

    • Reduzierung der Schwingwege an der Werkzeugschneide

    • Prozess Trend-Analysen

Beispiel Prozessoptimierung

Im folgenden Beispiel ist das Ergebnis einer Optimierung des Schwingverhaltens der im Prozess eingesetztem Zerspanwerkzeuge dargestellt. Das zuvor starke Rattern ist in den hohen Ausschlägen der Schwingbeschleunigung beim Bearbeiten erkennbar.

LiCON -
Schwingbeschleunigung [m/s²]

Mittels Lava-basierten Optimierungen konnten das Schwingverhalten deutlich optimiert werden.

LiCON -
Schwingbeschleunigung [m/s²]

Beispiel:

Nicht immer ergeben reduzierte Schnittparameter bessere Zerspanergebnisse – hier ein Beispiel, als Ergebnis der Optimierungsarbeit mit Lava.

 

 Schwingweg XY (Peak-to-Peak) vor Reduzierung, [μm]

Schwingweg XY (Peak-to-Peak) nach Reduzierung, [μm]

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Vergleich der Schwingwege SP12 vor und nach der Reduzierung der Schnittparameter um 25 %